Aktuelles

Falls Sie eine Kapitalanlage, z.B. eine Beteiligung an einem Immobilienfonds, an einem Schiffsfonds gezeichnet, eine sog. eine Steuersparimmobilie (z.B. Denkmalschutz) gekauft oder Zertifikate (z.B. Lehman Brothers) gezeichnet und dabei Verluste erlitten haben, stehen Ihnen oft Schadensersatzansprüche gegen den Berater, Vermitter oder die Bank zu.

 

Mit Ablauf des 31.12.2011 tritt die endgültige Verjährung all ihrer Schadensersatzansprüche in sog. Altfällen ein. Als Altfälle werden Geschäfte bezeichnet, die vor dem 01.01.2002 abgeschlossen wurden.

 

Wegen einer am 01.01.2002 in Kraft Gesetzesänderung wurde die Verjährungsfrist für derartige Fälle von vormals 30 auf 3 Jahre, abhängig von der Kenntnis der Falschberatung verkürzt. Eingeführt wurde daneben eine Höchstgrenze von 10 Jahren, die unabhängig von der Kenntnis von den falschen Versprechungen, bei sog. Altfällen ab dem 01.01.2002 zu laufen beginnt.

 

Bei Geschäften in 2002 ist höchste Vorsicht geboten. Denn hier könnte die taggenaue 10-jährige Verjährung zu einem Ablauf der Frist nur wenige Tage später führen.

 

Beispiel: Sie sind Opfer eines Immobilienbetruges der am 10.01.2002 durch Beratung erfolgte und am gleichen Tag notariell beurkundet wurde. Dann verjährt Ihr Anspruch spätestens mit Ablauf des 10.01.2012, also nur wenige Tage später !

 

Unser Vorschlag: Lassen Sie sich noch im Herbst 2011 beraten, wenn Sie mit einer Kapitalanlage unzufrieden sind, bzw. wenn die versprochenen Gewinnerwartungen bei Ihnen nicht eingetreten sind. Oftmals hat Ihnen Ihr Berater die tatsächlichen Risiken der Ankage verschwiegen und Sie damit getäuscht.

 
Herr RA Jörg Ebenrecht aus unserer Kanzlei steht Ihnen unter den unten angegebenen Nummern gerne zur Verfügung.

 

 

Tel.: 06221 / 60 74 67

Fax.: 06221 / 60 74 97

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OLG Köln: Fondsprospekte der Wert- Konzept, der heutigen IVG Private Funds GmbH, sind fehlerhaft.

 

Das OLG Köln hat in der von RA Uwe Krieger erstrittenen und rechtskräftigen Entscheidung vom 19.07.2011 ausgeführt, dass die im Fondsprospekt zur „Hofgarten Karreé Potsdam GmbH & Co. KG, kurz NLI 29" gewählte Formulierung zur Wiederverkaufbarkeit der Beteiligung fehlerhaft ist. Die dort gewählte Formulierung befindet sich in allen Fondsprospekten der Wert- Konzept.

 

Nachdem der Fondsprospekt jedoch regelmäßig Grundlage der Beratung/Vermittlung der Beteiligung war, muss die Beratung zwangsläufig fehlerhaft gewesen sein. Eine Ausnahme besteht lediglich dann, wenn der Berater/Vermittler ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass es keinen Zweitmarkt für Anteile an geschlossenen Immobilienfonds gibt und dadurch ein Verkauf der Beteiligung nicht möglich ist. Ein derartiger Hinweis unterblieb jedoch in der Regel, schließlich sind die wenigsten Anleger bereit etwas zu kaufen, dass sie sodann mangels Zweitmarkts nicht wieder verkaufen können. Eine derartige Investition ist sinnlos.

 

Es besteht nunmehr die Möglichkeit für die Gesellschafter von etwa 40 geschlossenen Immobilienfonds, die von der Wert- Konzept vertrieben wurden, dass sie gegen die Vertriebsgesellschaft, die heutige IVG Private Funds GmbH bzw. gegen ihre Anlageberater/Anlagevermittler vorgehen. Uns ist diesseits bisher kein Prospekt der Wert- Konzept bekannt, der ausreichend auf die nichtgegebene Wiederverkaufbarkeit hinweist.

 

Das Urteil des OLG Köln ist ein toller Erfolg für die geschädigten Anleger. Allerdings verjähren die Schadensersatzansprüche aufgrund der absoluten Verjährungsregelung zum 31.12.2011. Sofern Anleger etwas gegen die Anlageberater und Vermittler oder sonstige Fondsverantwortlichen und Banken unternehmen wollen, hat dies vor dem Ablauf des Jahr 2011 zu erfolgen.

 

Gerne können Anleger sich an Rechtsanwalt Uwe Krieger unter der Telefonnummer 06221/60 74-32 wenden, um eine Einschätzung ihrer rechtlichen Situation zu erhalten. Gerne überlassen wir diesen auch eine Kopie des Urteils des OLG Köln.

 

Sofern Anleger über eine Rechtsschutzversicherung verfügen, schreiben wir diese gerne für sie an, in der Regel ist diese zur Übernahme der Kosten verpflichtet.

 

Erste Klage wegen CERES Life Cycle 2012 (CLC 2012) eingereicht

 

22. Juli 2011 - Die etwa 250 Anleger an dem geschlossenen Fonds CERES Life Cycle AG & Co. US Life 2012 KG sehen schwierigen Zeiten entgegen: Der Fondsgesellschaft drohen ernste Liquiditätsprobleme, weil der Garantiegeber, der dem Fonds regelmäßige Geldzuflüsse garantiert hat, keine Zahlungen mehr leistet und voraussichtlich vollständig ausfallen wird.

 

Die Fondsverwaltung entwickelt momentan zwar verschiedene Konzepte, um die drohende Zahlungsunfähigkeit des CLC 2012 Fonds zu vermeiden. Diese Konzepte werden den Schaden aber allenfalls mindern, jedoch nicht entfallen lassen können. Auch der vollständige Verlust des in dem CLC 2012 Fonds angelegten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.

 

Wir haben jetzt für einen Anleger an dem CLC 2012 Fonds Klage gegen die Gründungsgesellschafter Dr. Kai Sauerwein und CERTUS Life Cycle AG auf Rückabwicklung der Beteiligung erhoben. Die Erfolgsaussichten der Klage erscheinen - unter anderem wegen eines Prospektfehlers in dem Fondsprospekt - als sehr gut. Das gesamte Prozessrisiko der Klage wird von der Rechtsschutzversicherung des betroffenen Anlegers übernommen.

 

Das Klageverfahren wird bei uns in der Kanzlei von RA Kai Spirgath bearbeitet. Anleger an dem CERES Life Cycle 2012 Fonds können sich gerne unter 06221/607437 an RA Spirgath wenden.

 

 

Hintergrund zu dem CERES Life Cycle 2012:

Der Anlagezweck der Fondsgesellschaft besteht in der Investition des angelegten Kapitals in sogenannte gebondete US-amerikanische Lebensversicherungsverträge. Dazu erwirbt der CLC 2012 Fonds gebrauchte Lebensversicherungen auf dem US-amerikanischen Zweitmarkt und bedient die Versicherungsbeiträge bis zum garantierten Fälligkeitszeitpunkt. Im Fälligkeitszeitpunkt, der in der Regel dem Erreichen der statistischen Lebenswahrscheinlichkeit des Versicherungsnehmers entspricht, sollte der Garantiegeber die garantierten Versicherungsbeiträge auszahlen und somit wirtschaftlich einen Gewinn für die Anleger erzielen.

 

Durch den Ausfall des Garantiegebers behält der CLC 2012 Fonds zwar den Auszahlungsanspruch gegenüber der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. Zahlungen werden nun aber erst dann erfolgen, wenn der jeweilige Versicherungsnehmer verstirbt. Bis dahin muss der CERES Life Cycle 2012 Fonds die immens hohen Versicherungsbeiträge auf ungewisse Zeit weiter weiter bezahlen, wenn diese nicht ersatzlos verfallen sollen.

 

Nach Mitteilung ist der Fondsverwaltung ist die Zahlungsfähigkeit des CERES Life Cycle 2012 Fonds nur noch bis Ende des Jahres 2011 gesichert, danach droht Zahlungsunfähigkeit des CLC 2012 Fonds.

 

Wenn die Lebensversicherungsbeiträge künftig nicht mehr bedient werden können, verfallen die Lebensversicherungsverträge ersatzlos; d.h. die Versicherungsgesellschaft muss trotz jahrelang geleisteter Beiträge keinen Cent bezahlen, was einem Totalverlust des investierten Geldes der Anleger entsprechen dürfte.

 

Kai Spirgath

Rechtsanwalt

 

 

Rechtliche Möglichkeiten für Käufer von Wohnungen der Heritus- Gruppe

 

Durch die Insolvenz der Heritus- Gruppe wurden viele Käufer von Wohnungen insbesondere in Leipzig und Mannheim erheblich finanziell geschädigt, viele befinden sich in einer fast ausweglosen finanziellen Situation.

 

Während ein rechtliches Vorgehen gegen die Heritus- Gruppe ist aus wirtschaftlichen Gründen sinnlos ist, gibt es jedoch andere Möglichkeiten um den entstandenen Schaden, wenn nicht gar vollständig ersetzt zu bekommen doch zumindest zu begrenzen.

 

Zwischenzeitlich konnte durch Rechtsanwalt Krieger mit den verschiedenen finanzierenden Banken für die Anleger attraktive Vergleiche geschlossen werden. Hier gilt es jeweils eine individuelle Lösung zu finden.

 

Ferner besteht für viele Käufer die Möglichkeit gegen ihren Anlageberater gerichtlich vorzugehen. Nach unserer Kenntnis waren alle Beratungen fehlerhaft. So ist insbesondere, dass unserer Kenntnis nach allen Käufern übergebene persönliche Berechnungsbeispiel in mehreren Punkten falsch. In der Regel wurden falsche Angaben zum Wert der Wohnung gemacht, der Steuervorteil wurde fehlerhaft berechnet, die Mieteinnahmen wurden zu hoch angesetzt und die monatlichen Zuzahlungen wurden in allen uns bekannten Fällen falsch angegeben.

 

Wir raten den Käufern nunmehr dringend sich rechtlichen Rat einzuholen, insbesondere auch bzgl. einer Vorgehensweise gegen ihren Anlageberater. Es berät Sie gerne Rechtsanwalt Krieger unter 06221/60 74 - 32.

 
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