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Erste Klage wegen CERES Life Cycle 2012 (CLC 2012) eingereicht

 

22. Juli 2011 - Die etwa 250 Anleger an dem geschlossenen Fonds CERES Life Cycle AG & Co. US Life 2012 KG sehen schwierigen Zeiten entgegen: Der Fondsgesellschaft drohen ernste Liquiditätsprobleme, weil der Garantiegeber, der dem Fonds regelmäßige Geldzuflüsse garantiert hat, keine Zahlungen mehr leistet und voraussichtlich vollständig ausfallen wird.

 

Die Fondsverwaltung entwickelt momentan zwar verschiedene Konzepte, um die drohende Zahlungsunfähigkeit des CLC 2012 Fonds zu vermeiden. Diese Konzepte werden den Schaden aber allenfalls mindern, jedoch nicht entfallen lassen können. Auch der vollständige Verlust des in dem CLC 2012 Fonds angelegten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.

 

Wir haben jetzt für einen Anleger an dem CLC 2012 Fonds Klage gegen die Gründungsgesellschafter Dr. Kai Sauerwein und CERTUS Life Cycle AG auf Rückabwicklung der Beteiligung erhoben. Die Erfolgsaussichten der Klage erscheinen - unter anderem wegen eines Prospektfehlers in dem Fondsprospekt - als sehr gut. Das gesamte Prozessrisiko der Klage wird von der Rechtsschutzversicherung des betroffenen Anlegers übernommen.

 

Das Klageverfahren wird bei uns in der Kanzlei von RA Kai Spirgath bearbeitet. Anleger an dem CERES Life Cycle 2012 Fonds können sich gerne unter 06221/607437 an RA Spirgath wenden.

 

 

Hintergrund zu dem CERES Life Cycle 2012:

Der Anlagezweck der Fondsgesellschaft besteht in der Investition des angelegten Kapitals in sogenannte gebondete US-amerikanische Lebensversicherungsverträge. Dazu erwirbt der CLC 2012 Fonds gebrauchte Lebensversicherungen auf dem US-amerikanischen Zweitmarkt und bedient die Versicherungsbeiträge bis zum garantierten Fälligkeitszeitpunkt. Im Fälligkeitszeitpunkt, der in der Regel dem Erreichen der statistischen Lebenswahrscheinlichkeit des Versicherungsnehmers entspricht, sollte der Garantiegeber die garantierten Versicherungsbeiträge auszahlen und somit wirtschaftlich einen Gewinn für die Anleger erzielen.

 

Durch den Ausfall des Garantiegebers behält der CLC 2012 Fonds zwar den Auszahlungsanspruch gegenüber der jeweiligen Versicherungsgesellschaft. Zahlungen werden nun aber erst dann erfolgen, wenn der jeweilige Versicherungsnehmer verstirbt. Bis dahin muss der CERES Life Cycle 2012 Fonds die immens hohen Versicherungsbeiträge auf ungewisse Zeit weiter weiter bezahlen, wenn diese nicht ersatzlos verfallen sollen.

 

Nach Mitteilung ist der Fondsverwaltung ist die Zahlungsfähigkeit des CERES Life Cycle 2012 Fonds nur noch bis Ende des Jahres 2011 gesichert, danach droht Zahlungsunfähigkeit des CLC 2012 Fonds.

 

Wenn die Lebensversicherungsbeiträge künftig nicht mehr bedient werden können, verfallen die Lebensversicherungsverträge ersatzlos; d.h. die Versicherungsgesellschaft muss trotz jahrelang geleisteter Beiträge keinen Cent bezahlen, was einem Totalverlust des investierten Geldes der Anleger entsprechen dürfte.

 

Kai Spirgath

Rechtsanwalt

 

 

Rechtliche Möglichkeiten für Käufer von Wohnungen der Heritus- Gruppe

 

Durch die Insolvenz der Heritus- Gruppe wurden viele Käufer von Wohnungen insbesondere in Leipzig und Mannheim erheblich finanziell geschädigt, viele befinden sich in einer fast ausweglosen finanziellen Situation.

 

Während ein rechtliches Vorgehen gegen die Heritus- Gruppe ist aus wirtschaftlichen Gründen sinnlos ist, gibt es jedoch andere Möglichkeiten um den entstandenen Schaden, wenn nicht gar vollständig ersetzt zu bekommen doch zumindest zu begrenzen.

 

Zwischenzeitlich konnte durch Rechtsanwalt Krieger mit den verschiedenen finanzierenden Banken für die Anleger attraktive Vergleiche geschlossen werden. Hier gilt es jeweils eine individuelle Lösung zu finden.

 

Ferner besteht für viele Käufer die Möglichkeit gegen ihren Anlageberater gerichtlich vorzugehen. Nach unserer Kenntnis waren alle Beratungen fehlerhaft. So ist insbesondere, dass unserer Kenntnis nach allen Käufern übergebene persönliche Berechnungsbeispiel in mehreren Punkten falsch. In der Regel wurden falsche Angaben zum Wert der Wohnung gemacht, der Steuervorteil wurde fehlerhaft berechnet, die Mieteinnahmen wurden zu hoch angesetzt und die monatlichen Zuzahlungen wurden in allen uns bekannten Fällen falsch angegeben.

 

Wir raten den Käufern nunmehr dringend sich rechtlichen Rat einzuholen, insbesondere auch bzgl. einer Vorgehensweise gegen ihren Anlageberater. Es berät Sie gerne Rechtsanwalt Krieger unter 06221/60 74 - 32.

 

GFE GmbH in Insolvenz - Haftung der Anlageberater, Anlagevermittler

 

Die Nürnberger GFE Gesellschaft zur Förderung erneuerbarer Energien mbH hat am 28.02.2011 Insolvenz angemeldet; Gläubiger sollen Forderungen bis 15.04.2011 anmelden; spätere Anmeldung ist möglich aber gebührenpflichtig.

Die Geschäftsidee der GFE war wie folgt. Es wurden Käufer gesucht, die ein auf Rapsöl umgerüstetes Blockheizkraftwerk (BKHW) kaufen sollten. Die Preise schwankten von € 26.775,00 bis € 133.875,00. Anschließend sollten die BHKW an GFE verpachtet werden und Strom und Abwärme aus der Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Ein 50KW BHKW sollte € 1.500,00/Monat Pacht verdienen. Die Pachtverträge sollten 20 Jahre laufen.

Die hohen Renditen sollte die Verfeuerung von Rapsöl, (einem nachwachsenden Rohstoff) erwirtschaften. Dies alles klang nach einem lukrativen Geschäft, das auch der „grünen" Seele der Anleger gefallen sollte, nämlich Rendite in Verbindung mit praktiziertem Umweltschutz zu erzielen.

Leider stellte sich das Konzept als großer Reinfall heraus. Die GFE GmbH ist insolvent, die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt und der Großteil der Führungsetage der GFE sitzt in Untersuchungshaft. Rechtlich betrachtet befinden sich die geschädigten Anleger bzw. Käufer und Verpächter der BHKW zunächst einmal in einer schwierigen Situation. Sie haben das BHKW bereits bezahlt, Darlehen bei Banken zur Finanzierung aufgenommen, und erhalten keine Pachtzahlungen mehr. Allerdings gibt es hier Möglichkeiten sein Geld zurück und Schadensersatz, auch wegen entgangener Pacht, zu erlangen. Die Vermittlung des Geschäfts durch einen Vermittler oder Berater bietet Anhaltspunkte, um hier entsprechend rechtlich vorzugehen. Der Berater hätte eine Plausibilitätsprüfung des Anlageprospektes vornehmen müssen und ist verpflichtet auf Fehler hinzuweisen, auch wenn er diese selbst gar nicht erkennt. (BGH Urteil vom 17.02.2011). Zu den Fehlern des Anlageprospektes gehört der unterbliebene Hinweis, dass das gesamte Unterfangen nur rentabel ist, wenn auch die Abwärme nach EEG eingespeist werden kann, da nur unter diesen Umständen die volle Einspeisevergütung sowohl für den Strom als auch für die Wärme erlangt werden kann. Diesen Punkt stellt der Prospekt gar nicht heraus.

Wir raten allen beteiligten Anlegern und Käufern bzw. Verpächtern daher dringend, ihre Forderungen gegen die GFE GmbH durch einen Rechtsanwalt anmelden zu lassen. Es gilt hier die richtige Abzinsung hinsichtlich der Pachtforderungen für die 20 Jahre der Pachtvertragsdauer zu berechnen.

Darüber hinaus raten wir den Geschädigten, ihren individuellen Fall durch einen Rechtsanwalt auf eine mögliche Haftung des Beraters/Vermittlers hin überprüfen zu lassen. Hier können Schadenersatzansprüche geltend gemacht werden.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an Rechtsanwalt Hemmerich unter 06221-607433 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

BGH Urteil: Bei kreditfinanzierten Rentenkonzepten (z.B. SpaRenta Kombi-Rente, Novarent EuroPlan, Lex Konzept Rente, Sicherheits-Kompakt Rente SKR Schneegruppe etc) können Anleger ihre gezahlten Zinsen von der finanzierenden Bank teilweise zurückfordern.

 

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 01.03.2011 (Aktenzeichen: XI ZR 135/10) das Urteil des Oberlandesgerichtes München (OLG München) vom 02.02.2010 (Aktenzeichen: 5 U 4820/09) bestätigt.

 

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